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Saftfasten – Nebenwirkungen

Da ich seit meiner Krankheit – mehr oder weniger gezwungenermaßen – auf feste Nahrung verzichte und ich so einige, relative große auch im Moment nicht nur positive Begleiterscheinungen festgestellt habe, erlaube ich mir heute, von Andrea Hoffmann zusammengetragene Nebenwirkungen nachfolgend aufzulisten. Diese sind meiner Meinung nach am besten beschrieben und zusammengefügt.

 

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Negative Nebenwirkungen des Fastens. Welche sind das? Wie entstehen sie? Was hilft dagegen?

Foto bady qb on Unsplash

 

Was ist Fasten?

Es gibt unterschiedliche Formen des Fastens: Saftfasten, Wasserfasten, Basenfasten, Weintraubenfasten, Brötchenfasten und viele mehr. Ein Merkmal das für alle Fastenkuren gilt, ist eine Art von Reduktion in der Ernährung, die zu Entschlackung und meist auch zu Gewichtsabnahme führen soll. Viele Formen des Fasten werden auch wegen der seelischen Auswirkungen geschätzt, die die vorübergehende Umstellung mit sich bringt.

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Fasten – Kritik und Missverständnisse

Fasten steht oft im Zusammenhang mit körperlicher aber auch seelischer und geistiger Reinigung. Diese wird oft Entschlackung genannt. wobei der Begriff sehr umstritten ist. Viele Normalmedizin befürwortende Menschen behaupten, es gäbe keine Schlacken im menschlichen Körper. Dies sei eine bloße Konstruktion von Menschen, die sich nicht mit der Schulmedizin, sondern mit alternativen Methoden beschäftigen. Und dabei wird oft Alternativmedizin mit Unprofessionalität und unseriösem Handeln gleichgesetzt. Als Grund führen sie an, dass es nicht wissenschaftlich sei, von Schlacken zu sprechen, da diese eben nicht exisitieren würden.

 

Jeder die/der einmal im Operationssaal die Gelegenheit hatte, das Innere von Blutgefäßen älterer Menschen zu sehen, konnte dabei Ablagerungen sehen. Diese Ablagerungen waren nicht mikro- sondern makroskopisch, sie waren teilweise mehrere Millimeter dick und haben das gesamte Gefäßsystem ausgekleidet. Außerdem kann zu den Schlacken Nierensteine, Gallensteine, Teer in Raucherlungen und verschiedene Dinge gerechnet werden, die die Schulmedizin kennt und die wissenschaftlich anerkannt sind.

 

Entschlackung ist meist Entsäuerung

Bei vielen Fastenkuren bedeutet Entschlackung unter anderem oder ausschliesslich Entsäuerung: die vielen gesundheitsschädlichen Säuren im Körper sollen ausgeschieden werden. Dies gelingt durch die veränderte Art der Ernährung, die meist eine in der Menge reduzierte Nahrungszufuhr bedeutet. Da die meisten Menschen an Übergewicht leiden, stellt das Abnehmen einen wichtigen Effekt des Gesundens, des Entsäuerns dar.

 

Der Kritikpunkt eines angeblich erfundenen Problems trifft wie das Wort Entschlackung genauso den Begriff Übersäuerung. Und hier gibt es ebenso Beweise zur Widerlegung der Kritik, denn Übersäuerung ist sichtbar. Es gibt Symptome, die einen sehr weiten Bereich abdecken: sie gehen beispielsweise von Rheuma, Neurodermitis über schlechtere Durchblutung, Orangenhaut bis zu Müdigkeit und negativer Gestimmtheit, die (mit-) verursacht sein können von Übersäuerung.

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Der Beweis, dass Übersäuerung existiert und für eine Vielzahl von Problemen, Symptomen und Krankheit teilweise oder ganz verantwortlich ist, liegt in der Besserung oder im vollständigen Verschwinden der Symptome bei Entsäuerung.

 

Wenn nichts anderes geändert wurde im Leben der betroffenen Person als entsäuernde Maßnahmen wie beispielsweise basische Ernährung und basisches Baden und sich die Symptome teilweise rasch, drastisch und nachhaltig verbessern oder vollständig verschwinden, ist das ein eindeutiges Indiz. Dies gilt umso mehr wenn es sich in sehr vielen Fällen entsprechend wiederholt.

 

Positive Auswirkungen des Fastens

Durch den Prozess von Entschlackung führt das Fasten zu teilweiser oder vollständiger Besserung von Problemen, Symptomen und Krankheiten. Diese Veränderungen können bereits beim Fasten auftreten, manchmal zeigen sie sich auch erst nach der Phase der akuten Reinigung. Je nach anschliessender Lebensführung, kann sich die Besserung oder das Verschwinden der Symptome mehr oder weniger lange halten. Im Fall einer konsequenten Umstellung zur basischen Lebensweise kann das Niveau eines gereinigten und problemlos funktionierenden Körpers langfristig und nachhaltig erhalten werden.

 

20180121_130800Negative Erscheinungen beim Fasten

Leider kommt es während des Fastens in vielen Fällen zu negativen Nebenwirkungen. Diese können Kopfschmerzen, Migräne, unangenehmer Körpergeruch, Leib- und Gliederschmerzen, Schlaflosigkeit, Hypotonie (niedriger Blutdruck), Müdigkeit, Schwächegefühl, Schwindel, erhöhtes Kälteempfinden und trockene Haut sein. Des weiteren kann es zu einer Verschlimmerung der bereits vor der Fastenkur bestehenden Symptome kommen.

 

Wie kommt es zu den negativen Symptomen?

Nach meiner Ansicht ergibt sich folgende Erklärung: während des Fastens wird dem Körper nichts oder wenig an Kalorien zugeführt. Deshalb nimmt der fastende Mensch ab. Sein Fett schmilzt. In diesem Fett sind Säuren gebunden. Durch die Reduktion des Körperfettes werden diese Säuren frei und zirkulieren im Körper. Dieser braucht eine Weile, bis er sie alle ausscheiden kann. Es ist also ein relatives Zuviel an Säuren im Körper.

 

Gleichzeitig nehmen beim klassischen Fasten (Wasser und Kräutertee, etwas Zitrone und Honig) die Fastenden keine (Wasser) oder nur wenig Basen (Kräutertee, Zitrone, Honig) zu sich. Die Stoffwechselprozesse, die während des Fastens ablaufen, benötigen Basen, um den Stoffwechsel physiologisch verträglich ablaufen zu lassen. Diese Basen werden beim Fasten nicht oder nur reduziert zugeführt. Deshalb gibt es dadurch zusätzlich überschüssige Säuren im Körper.

 

Akute Säurespitze durch Fasten

Während dieser Zeit ist der Körper übersäuert, was die Säuren in gelöster Form betrifft. Auch wenn dadurch bereits frühzeitig Säuren ausgeschieden werden und der Körper an absoluter Säuremenge verliert, das heisst, insgesamt weniger Säure im Körper ist als zuvor, so ist die Menge der aktuell gelösten Säure im Körper höher als vor der Fastenkur. Deshalb zeigen sich Symptome der Übersäuerung starker als vor Fastenbeginn.

 

Zwei Arten von Säure: gelöste und feste Form

Wie kann das sein? Im Körper gibt es zwei Arten von Säureformen: die gelöste und die feste. Nehmen wir Säuren auf und droht eine starke Übersäuerung, neutralisiert der Körper die Säuren, in dem er sie von der zunächst gelösten in die feste Form überführt. Die feste Form ist nicht direkt für das umgebende Gewebe so aggressiv, dass es zu einer Verätzung führen würde. Durch die Umwandlung kann die Säure in der festen Form gespeichert werden, beispielsweise im Fett. Damit ist die Gefahr ist zunächst gebannt. Der Körper kann mithilfe dieser Pufferfunktion darauf achten, dass es nur eine bestimmte Menge an gelösten Säuren gibt, die ihm nicht allzu gefährlich werden. Nimmt der Spiegel an gelösten Säure ab, können aus den Depots Säuren in fester Form wieder zurückverwandelt werden. Oder nimmt der Spiegel an gelöster Säure zu, wird eine weitere Menge davon in die feste Depotform umgewandelt. Dieses stetige Ausbalancieren der Säuren findet ständig in unserem Körper statt, vergleichbar mit der Pufferfunktion der unterschiedlichen Kohlenhydratformen beim Blutzuckerspiegel.

 

Vor diesem Hintergrund ist besser zu verstehen, was beim Fasten passiert. Wird das Fett reduziert, wird die darin gespeicherte Säure frei. Sie wird zusätzlich zu der gelösten Säure, die bereits im Körper zirkuliert, freigesetzt. Der Körper entwickelt dadurch Symptome einer akuten Übersäuerung.

 

Wie der Verlauf des Fastens positiv beeinflusst werden kann

Was ist die Lösung? Verschiedene Verhaltensweisen helfen bei der Übersäuerung, die mit einer Fastenkur zu tun hat. Einige davon sind als klassische Fastentipps bekannt: sich bewegen und viel trinken, denn durch die Bewegung und Flüssigkeit kann der Körper die überschüssige Säure besser ausleiten. Besonders geeignet sind Kräutertee oder Wasser mit Zitrone, da darin Basen enthalten sind. Damit sind wir gleich bei einem weiteren wichtigen Punkt zum Thema Übersäuerung: Basenzufuhr.

 

Genau wie der Körper übersäuert, wenn wir ihm viele Säuren, die er nicht verstoffwechseln kann, zuführen, wird der Körper basisch, wenn wir ihm viele Basen, die er basisch verstoffwechseln kann, zuführen. Nur im Gegensatz zur Säure ist eine vermehrte Base kein Problem, im Gegenteil: der Körper kann gar nicht genug bekommen von Basen. Aus den Basen baut er alles auf, was er braucht. Also ist die erste Hilfe bei Übersäuerung, sich Basen zuzuführen.

 

Basen helfen dem Körper

Was sind Basen? Wie kann ich mir Basen zuführen? Basen in diesem Zusammenhang sind Lebensmittel, in einer Zusammensetzung, von der nach Verstoffwechselung durch den Körper immer noch Basen übrig bleiben. Mit diesen übriggebliebenen Basen kann der Körper noch weiterarbeiten, beispielsweise überschüssige Säuren neutralisieren.

 

Wenn ein Lebensmittel basenüberschüssig heisst, bedeutet es nicht, dass es an sich in seinem direkt messbaren pH-Wert basisch sein muss oder ein säureüberschüssiges sauer. Beispielsweise die Zitrone ist basenüberschüssig. Direkt gemessen ist sie sauer, aber für den Körper hat sie mehr Basen zu bieten, als Säuren, die er neutralisieren muss. Also bleiben Basen für ihn übrig. Damit wird die Zitrone basenüberschüssig oder kurz basisch genannt.

 

Zur Gruppe der basenüberschüssigen oder kurz basischen Nahrungsmittel gehören die meisten Obstsorten, Gemüse und Kartoffeln. Zur Gruppe der Säureüberschüssigen Nahrungsmittel zählen Fleisch, Fisch, Getreide und Milch und die meisten ihrer Produkte, weiterhin fast alle industriell hergestellten Genussmittel wie Süßigkeiten, Nikotin, Chips und andere. Genaue Tabellen der Fachliteratur geben weiteren Aufschluss.

 

Bei den meisten Fastenkuren werden keine oder zu wenig Basen zugeführt, Ausnahmen sind Saft- , Obst- und Basenfasten. Doch auch wenn Basen zugeführt werden, sind es oft noch zuwenig, um alle Säuren abzufangen, die durch die Reduktion des Körperfetts frei und für den täglichen Stoffwechsel benötigt werden.

 

Basisches Baden hilft gegen Übersäuerung

Durch Basenbäder während des Fastens können sehr viele der Symptome reduziert oder vollständig vermieden werden. Dies betrifft vor allem neben der Verschlimmerung der Symptome Erscheinungen wie Kopfschmerzen, Migräne, unangenehmer Körpergeruch, Leib- und Gliederschmerzen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Schwächegefühl, Schwindel und trockene Haut.

 

Wie funktioniert das? Wie funktioniert Basisches Baden? Beim Basischen Bad oder Basenbad wird eine Base ins Badewasser gegeben. Beim anschliessenden Bad geht die Säure aus dem übersäuerten Körper ins basische Badewasser. Dies geschieht per Osmose durch die Haut.: das pH-Gefälle zwischen Körperinnerem und Badewasser um den Körper (innen sauer, aussen basisch) bewirkt, dass die überschüssige Säure im Körper durch die Haut nach aussen ins basische Badewasser wandert. Denn die Flüssigkeiten im Körper und ausserhalb des Körpers, die durch die Membran Haut getrennt sind, sind bestrebt sich im pH-Wert anzugleichen, soweit es möglich ist. Durch dieses Prinzip der Osmose kann der Körper einfach durch Basisches Baden entsäuern.

 

Entspanntes Fasten ohne unangenehme Nebenwirkungen

Wird beim Fasten eine basische Komponente der Ernährung wie Saftfasten mit Kräuterteee (beides basenüberschüssig) mit viel trinken oder Basenfasten mit basischem Baden kombiniert, kann das Fasten seine positiven Effekte ohne die Einschränkung der negativen entfalten. Es geht den Fastenden von Anfang an einfach gut und im Laufe der Kur einfach immer besser. Die fastendende Person kann so ungehindert, frei und entspannt die körperliche und seelische Reinigung geniessen.

 

Mehr Information zu Übersäuerung, Entsäuerung, Basischem Baden und Basischer Ernährung finden Sie bei weiteren Artikeln auf dieser Seite und unter

www.basischesbaden.de

Hier gibt es das Buch “Basisches Baden – Gesund durch Entsäuerung”und Produkte zum Basischen BadenBestellmöglichkeit.

 

 

Quellenverweis:

Ernährungsberatung, Beratung zu Basischem Baden, Basischer Ernährung & mehr:

Andrea Hofmann

Heidelberger Str. 37a

12059 Berlin (Neukölln / Treptow)

 

 

 

 

4 Comments »

    • das mit der Zitrone haben wir im Ernährungsseminar schon besprochen. Die Zitrone ist „STARK“ basisch, daher ist morgens ein warmes Zitronenwasser – ca. 300 ml – sehr empfehlenswert. Täglich. Das warme Wasser löst den Schleim zwischen den Zellen, an den Zellwänden und die Zitronen hilft dabei, dies auszuscheiden. Relativ einfach zu verstehen und umzusetzen.
      liebe Grüsse
      die Petra

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