zum Ende des Jahres

Liebe Freunde,
zum Ende dieses bewegten Jahres danke ich allen von Herzen
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Die Art und Weise, wie wir einen Zeitabschnitt abschließen ist genauso wichtig wie sein Anfang, dem ‚der Zauber innewohnt‘, wie Hermann Hesse so schön gedichtet hat. Darum wünsche ich Ihnen allen, dass Sie neben allem Feiern und leiblichen Genüssen über die Feiertage auch Ihrer Seele Zeit für Muße, Besinnung und Innehalten schenken.

Die zwölf Rauhnächte, die am 24. Dezember beginnen, sind Nächte, in denen unser Inneres ganz besonders bewegt wird, denn hier schwingen die Energien heftig hoch, als seien es Tage der Schwangerschaft für das, was im neuen Jahr in unser Leben kommen und geboren werden will.

In dieser Zeit können wir die Energien, Qualitäten oder Herzensanliegen ins Auge fassen, die wir als Schöpfer im neuen Jahr bewusst ins Leben geben oder lösen (lassen) wollen. Ein einfaches und wirkungsvolles Ritual besteht darin, auf 13 Zetteln jeweils ein uns wichtiges Thema in einem Wort oder wenigen Sätzen aufzuschreiben.

Dann werden die Zettel zusammengerollt oder -gefaltet und gemischt. Und ab dem 24. Dezember wählen Sie jeweils täglich in einer stillen Minute einen der Zettel und bevor Sie ihn verbrennen, lesen Sie Ihre Zeilen noch mal ganz bewusst und geben das Thema nach oben ab und gehen ins Vertrauen, dass das Leben selbst die Verwirklichung Ihres Anliegens übernehmen wird. Nach den 12 Rauhnächten (die letzte ist in der Nacht zum 6. Januar) bleibt der letzte Zettel übrig. Und für das Thema oder Anliegen, das Sie hierauf finden, entscheiden Sie sich, bewusst Ihre ganze Schöpferkraft und Liebe einzusetzen im neuen Jahr, um es zu verwirklichen, während für die anderen vom Leben selbst gesorgt werden wird.
Natürlich können Sie noch manch anderes machen, wie Ihren Träumen mehr als sonst Beachtung schenken und aufschreiben, was Sie nach dem Aufwachen noch von ihnen erhaschen.
Aber nicht die Menge der Aktivitäten ist entscheidend, sondern die Qualität der Bewusstheit und Verbundenheit Ihres Herzens mit der Quelle des Lebens selbst, der Liebe, deren Fest wir zur Weihnacht mit der Geburt Jesu feiern.

(von Robert Betz)

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